Teil III

Norwegen – Gewiss ungewiss

Unberührte Natur, Freiheit und atemberaubende Landschaften. Norwegen... Ist es an der Zeit? Ganz eindeutig JA.

Bei allem was ich tue versuche ich im Vorfeld, möglichst ohne Erwartungen zu starten. Ich denke, dass ich so in meinem Kopf frei bleibe und nicht verkrampft versuche, ein Foto nachzuzeichnen, was sich vorher in Gedanken manifestiert hatte. Die Situation bestimmt das Foto und nicht ich. Woher soll ich denn auch wissen, was mich erwartet?

Beruflich war ich sehr viel in der Welt unterwegs. Vielleicht war es zu viel, sodass ich das Interesse mehr oder weniger verloren hatte, per Flieger und dem ganzen Drumherum, meine Nachbarschaft zu verlassen. Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen war mir wichtiger geworden.
Tja, und irgendwann dreht sich das Blatt. Ich verspüre den inneren Drang, neues kennenzulernen. Neues zu erleben. Unterwegs zu sein und „irgendwas“ mitzubringen. Natur, Wildnis und Ungewissheit.

Das liebe Weihnachtsgeld…
Seit einiger Zeit war der Gedanke in meinem Kopf, irgendwo in der Wildnis Norwegens unterwegs zu sein. Überwältigende Natur im entspannten Rhythmus, Ruhe genießen und dem eigenen Herz folgen. Vielleicht so eine Art der Sehnsucht.
Dann kam das Weihnachtsgeld…
Habe ca. 2 Tage irgendwie hin- und herüberlegt und dann recht kurzentschlossen eine Ferienhütte in der Telemark gebucht. Hinzu kamen der Flug und ein Mietwagen. Aber dann änderte sich einiges.
Nach dem Weihnachtsgeld…
Neue Heimat, neue Gegend und neu ankommen. Ich hatte Norwegen schon fast vergessen. Vielleicht auch schon gedanklich gestrichen. Alles stornieren? Nein!

Reisen ist teuer. In mir brannte jedoch die Frage: „Wenn du es nicht jetzt machst, wirst du es dann überhaupt mal machen?“

Also: Tief einatmen, Puls runterfahren und ab ins Ungewisse!

Lykke til og alt godt

Zu den Fotos...